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Sebastian
Gahntz

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  • Exchange » Öl auf Nessel » 160 x 120 cm » 2014

    Exchange » Öl auf Nessel » 160 x 120 cm » 2014

    Müde bin ich, geh´zur Ruh... » Öl auf Nessel » 101 x 220 cm » 2014

    Müde bin ich, geh´zur Ruh... » Öl auf Nessel » 101 x 220 cm » 2014

    Stigmator » Öl auf Nessel » 130 x 70 cm » 2014

    Stigmator » Öl auf Nessel » 130 x 70 cm » 2014

    Kinderzimmer des ARES » Öl auf Nessel » 130 x 160 cm » 2014

    Kinderzimmer des ARES » Öl auf Nessel » 130 x 160 cm » 2014

    Love Suit » Öl auf Nessel » 70 x 120 cm » 2014

    Love Suit » Öl auf Nessel » 70 x 120 cm » 2014

    Styx » Öl auf Nessel » 100 x 220 cm » 2014

    Styx » Öl auf Nessel » 100 x 220 cm » 2014

    Kinderzimmer VII: Midas » Öl auf Nessel » 00 x 220 cm » 2014

    Kinderzimmer VII: Midas » Öl auf Nessel » 00 x 220 cm » 2014

    Kinderzimmer VI: Sigmund » Öl auf Nessel » 130 x 220 cm » 2013

    Kinderzimmer VI: Sigmund » Öl auf Nessel » 130 x 220 cm » 2013

    The good, the bad & the ugly » Öl auf Nessel »140 x 220 cm » 2013

    The good, the bad & the ugly » Öl auf Nessel »140 x 220 cm » 2013

    ST. ADOLF, HILF » Öl auf Nessel » 70 x 150 cm » 2013

    ST. ADOLF, HILF » Öl auf Nessel » 70 x 150 cm » 2013

    Moloch-Wurm » Öl auf Nessel » 220 x 140 cm » 2013

    Moloch-Wurm » Öl auf Nessel » 220 x 140 cm » 2013

    Late Night Warrior » Öl auf Nessel » 140 x 220 cm » 2013

    Late Night Warrior » Öl auf Nessel » 140 x 220 cm » 2013

    Heimarbeit » Öl auf Nessel » 130 x 220 cm » 2013

    Heimarbeit » Öl auf Nessel » 130 x 220 cm » 2013

    First Street » Öl auf Nessel » 130 x 230 cm » 2013

    First Street » Öl auf Nessel » 130 x 230 cm » 2013

    Docht-Schere » Öl auf Nessel » 50 x 80 cm » 2013

    Docht-Schere » Öl auf Nessel » 50 x 80 cm » 2013

    Die grosse Jagd » Öl auf Nessel » 150 x 200 cm » 2012

    Die grosse Jagd » Öl auf Nessel » 150 x 200 cm » 2012

    Vita

     

    1977
    Geboren in Wiesbaden

     

    1997–2003
    Studium an der Akademie der bildenden Künste Karlsruhe
    bei Professor Gerd van Dülmen (Meisterschüler

     

    seit 2006
    lebt und arbeitet in Leipzig

     

     

    Ausstellungen

     

    2012
    „Gute Zeichen …“, Galerie Cerny + Partner, Wiesbaden

     

    2010
    „Playground“, betahaus, Berlin (Einzelausstellung)

     

    2009
    „Ecce homo“, Kunstverein Attendorn (Einzelausstellung)
    „Westwerk – Die Erste“, Westwerk Leipzig

     

    Gedanke, ziehe aus, um Fleisch zu werden …

     

    Von allen Realitäten, die uns umgeben, gehen Fäden oder auch Brücken aus, die irgendwo im Niemandsland undefinierter Zusammenhänge enden.

    Wenn Realität für uns Menschen all das sein kann, was wir zu glauben bereit sind, und wenn ich dann noch glaube, dass sich hinter mehreren sichtbaren Dingen – ob diese nun miteinander zu tun haben oder nicht – immer ein noch größeres, sie verbindendes Etwas auftut, dann fällt es mir schwer, meine Malerei als bloßen Realismus oder Surrealismus zu bezeichnen.

     

    Wer hat nicht manchmal Probleme damit, das eine vom anderen zu unterscheiden…

     

    Das Fischen in der bunten Medienflut, im Alltag des sozialen Mit-einanders und in den trüben Untiefen des Schlamms, der sich in den Gräben unserer psychischen Stellungskriege angesammelt hat. Das ist mein Geschäft.

     

    Zu versuchen, mit Herz und Hirn irgendwelche Essenzen aus all dem zu filtern, was da vor mir liegt, um mich ist oder auf mich einströmt. Sowohl Wahrheiten als auch Lügen zu finden, die sich oft genug auf´s Haar gleichen. Die Themen, die in meinen Bildern meist oder sogar immer nur angeschnitten werden, sind dabei so mannigfaltig wie die Welt selbst und so zahlreich wie wir Menschen und die Worte, die wir gebrauchen um sie zu beschreiben.

     

    Als Maler bin ich eher einer, der mit Bildern und Symbolen dichtet, wobei deren jeweilige Wertigkeit auch wechseln kann. Und wie jeder Dichter sähe ich meine Arbeit lieber in Stein gemeißelt, doch das dünne Eis und halb verfallene Holzwege über Morast sind mein Zuhause. Bin wie der Affe, der mißtrauisch auf die Wasseroberfläche starrt, manchmal etwas darunter erspähend, ob einen schönen Fisch oder die Schreckensfratze des Krokodils, den Himmel über mir oder einfach nur mein Spiegelbild. Und wenn ich mich selbst denn sehe, fasse ich mir manchmal immer noch ungläubig an die Stirn, weil ich mich frage, wo der geblieben ist, der gestern noch ein Kind war und unbefangener zweifelte.

     

    Ich wünschte, es gäbe Formeln und Gesetze, derer ich mich bedienen könnte, um gemessenen Schrittes die Welt zu erforschen. Aber wenn Verstand und Gefühl es gemeinsam versuchen, stehen sie sich in einem immer noch unerfahrenen Menschen wie mir eben noch eher im Weg, als daß sie einander Stütze und Hilfe wären.

     

    Gebe Gott oder wer auch immer, daß es niemals anders wird…

     

    Text: Sebastian Gahntz