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Hans
Scheib

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  • Vita

     

    Lebt und arbeitet in Berlin

     

    1949
    in Potsdam geboren, aufgewachsen in Berlin
    Schriftsetzerlehre

     

    1971–76
    Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

     

    1976
    freiberuflich als Bildhauer im Prenzlauer Berg

     

    1985
    Übersiedlung nach Westdeutschland, freiberuflich als Bildhauer in Berlin-Charlottenburg

     

    1995
    Förderpreis der Akademie der Künste, Berlin
    1. Preis beim Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ zusammen mit Hela Rolfs, Christine Jackob-Marks und Reinhard Stangl

     

    2002
    Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg

     

    2004
    Studienaufenthalt in der Villa Romana, Florenz
    Und Werkstatt in Tbilissi/Georgien

     

    2005
    Bautzener Kunstpreis

     

     

    Ausstellungen

    (Auswahl)

     

    2011
    APRILGESICHT, Maschinenhaus, Essen
    „Observatores do horizonte“ (Horizontbeobachter), Museu Nacional do Conjunto Cultura da Republica, Brasilia/Brasilien, mit Helge Leiberg und Veit Hofmann

     

    2010
    DER MAI IST GEKOMMEN, Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), Rathaushalle Festsaal / St.Marien
    IN EUROPA, Nationalgalerie Tiblissi, Beteiligung

     

    2009
    DRACHENZÄHNE UND ANDERES, Zitadelle Spandau, Berlin

     

    2008
    UND ICH SAH: UND SIEHE…, Französischer Dom am Gendarmenmarkt, Berlin

     

    2006
    WAS MIR GEFÄLLT, Draenert Orangerie, Immenstaad/Bodensee
    HANS SCHEIB – SKULPTUREN UND GRAFIKEN, Freie Akademie der Künste in Hamburg

     

    2005
    BAUTZENER KUNSTPREIS 2005, Stadtmuseum Bautzen

     

    2003
    HANS SCHEIB, Kulturspeicher Oldenburg

     

    2001
    HANS SCHEIB. PHAETON U.A., Kunsthalle Darmstadt
    SIXTEEN AND A FEW OTHER, Galerie Susan Duval, Aspen Colorado

     

    2000
    HANS SCHEIB, Forum Box, Artforum Helsinki

     

    1999
    HANS SCHEIB – SKULPTUREN UND ZEICHNUNGEN, Galerie Brockstedt Hamburg
    HANS SCHEIB. FIGUR, Märkisches Museum Witten

     

    1996
    PHAETON + ZWÖLF, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Nikolaikirche
    TROIS ARTISTES BERLINOISE, Carré Sainte-Anna, Montpellier, mit Peter Herrmann, Reinhard Stangl

     

    1995
    DER GOLDENE TOPF, Octogon Brühlsche Terasse und Blaue Fabrik, Dresden, mit Peter Herrmann

     

    1993
    WEISSE FAHNE, GEBRANNTES KIND, WATZMANN, Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg, mit Peter Herrmann, Reinhard Stangl

     

    1992
    SKULPTURENPARK DER HERZOGIN DIANE VON WÜRTTEMBERG, Schloß Altshausen, Beteiligung

     

    1989
    BLEU DE PRUSSE, Goethe-Institut Paris, mit Peter Herrmann

     

    1988
    FRAUEN FIGUREN, Mannheimer Kunstverein

     

    1986
    MALSTROM, Haus am Waldsee Berlin, mit Ralf Kerbach, Helge Leiberg, Cornelia Schleime, Reinhard Stangl

     

    1982
    PLASTIK UND BLUMEN, VBK/DDR-Ausstellung Berlin-Treptow, mit Anatol Erdmann, Stefan Reichmann

     

    1978
    Galerie Mitte Berlin, mit Anatol Erdmann, Volker Henze, Reinhard Stangl

     

     

     

    Ronald Puff
    Hymne

     

    Der 1949 in Potsdam geborene Bildhauer Hans Scheib schildert in seinen Arbeiten die Besonderheiten alltäglicher Momente, die er in Bronze und Holz festhält.
    Mit scharfer Beobachtung und Gespür für die verborgenen Eigenschaften schildert der Künstler Physiognomien und Gesten von Menschen und Tieren und verwandelt dabei ihren Ausdruck in beredte Züge, die über das naturalistische Abbild hinausgehen.
    In einer Reihe kleinformatiger Tierplastiken, oftmals nur weinige Zentimeter messend und direkt am Ort des Geschehens entstanden, schafft Hans Scheib einen ganz eigenen, intimen Blick auf diese bekannten und oft gesehenen Wesen.
    Wankend beinahe den Boden unter den Füßen verlierend, tänzeln Elefanten mit heiter trunkenem Ausdruck auf ihrem Sockel, während ein sitzender Bär, der scheinbar den Verstand verloren hat, den Betrachter schief angrinst. Das Formen mit den Händen, die Abdrücke von Fingern auf Rücken, Rüssel oder Kopf sind in jedem Detail spür- und sichtbar.
    Farbig gefasste Holzskulpturen, die oftmals überlebensgroße Dimensionen erreichen, schildern Personen und Tiere, deren Charaktere messerscharf erkannt oder neu gedeutet werden; mit übersteigertem Ausdruck, der bis zu Exhibitionismus reichen kann und an ihnen klar deutlich abzulesen ist.

     

    Hans Scheib
    Mimesis Bronzen 1986-2012

     

    herausgegeben von Angela Cerny

     

    Text: Heiner Protzmann
    Gestaltung: Klaus-Peter Plehn, Kerber Verlag
    Format: 24,00 × 30,00 cm
    Seiten: 184
    Abbildungen: 345 farbige und 5 s/w Abbildungen
    Cover: Hardcover, gebunden
    Sprachen: Deutsch | Englisch
    ISBN: 978-3-86678-804-6
    Verlag: Kerber Verlag
    Preis: 38,00 € ( 49,40 CHF )

     

    » Kerber Verlag

     

     

    Hans Scheib
    „Kalte Nadel“

     

    herausgegeben von Angela Cerny

     

    Text: Michael Freitag
    Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
    Verlag: DruckVerlag Kettler
    Auflage: 1., Aufl. (Juni 2008)
    Sprache: Deutsch, Englisch
    ISBN: 978-3939825968
    Preis: € 78.- zzgl. Versand

     

    » Kettler Verlag